Think- und Actiontank für Leitungshandeln an Schulen in Deutschland

AKTUELLES

Daten über Schulleitungen fehlen in den amtlichen Schulstatistiken

Im Zuge des Schulleitungsmangels in Deutschland wird von einem bundesweiten Notstand gesprochen. Umso überraschender ist es, dass Daten über Schulleitungen keine Rolle …

Akademie für schulische Führungskräfte soll systematische Professionalisierung von Schulleitungen unterstützen

Auf der Grundlage ihrer langjährigen, praktischen Erfahrungen im Bereich Schulleitungsqualifizierung hat die Wübben Stiftung einen Vorschlag erarbeitet, …

Wir engagieren uns für die systematische Unterstützung und Professionalisierung von Schulleitungen. Dazu möchten wir mit allen in den Austausch kommen, die dazu beitragen.

ANALYSEN ERKENNTNISSE IMPULSE

Das impaktlab der Wübben Stiftung versteht sich als Think- und Actiontank für Leitungshandeln an Schulen in Deutschland.

Auf der Basis wissenschaftlicher Analysen und praktischer Erkenntnisse entwickelt das impaktlab Impulse für die systematische Unterstützung und Professionalisierung von Schulleitungen.

Publikationen

impaktlab impulse nr.1: Daten über Schulleitungen in den amtlichen Schulstatistiken

Die ersten impaktlab impulse widmen sich den Daten über Schulleitungen …

Akademie für schulische Führungskräfte

Mit dem Konzeptpapier skizzieren wir, wie eine systematische Professionalisierung für …

INFORMATION
ARTIKULATION
TRANSFORMATION

Der Einfluss von Schulleitungen auf die Qualität von Schule ist wissenschaftlich belegt. Der Beruf der Schulleitung wandelt sich seit Jahren. Die Fülle an Aufgaben und Herausforderungen wie der Mangel an Lehrkräften, Inklusion, soziale Ungleichheit nehmen zu. Weder die Schulleitungsqualifizierung noch die öffentliche Diskussion tragen dieser Entwicklung Rechnung.

Während bezüglich der Qualifizierung von Lehrkräften mit den KMK-Standards für die Lehrerbildung eine nationale Grundlage existiert, mangelt es an einem vergleichbaren nationalen Rahmen bezüglich der Qualifizierung von Schulleitungen. In einer aktuellen Studie geben über die Hälfte der befragten Schulleitungen in Deutschland an, weder durch ein Landesinstitut noch im Rahmen einer Vorbereitungsqualifikation an einer Universität für die Tätigkeit als Schulleitung qualifiziert worden zu sein (Cramer et al., 2021). Darüber hinaus berichten 53% der Schulleitungen von chronischem Stress aufgrund von Arbeitsüberlastung oder gar Überforderung. 20% der Schulleitungen in Deutschland denken über einen Arbeitsplatzwechsel nach (ebd.). Gleichzeitig sind aktuell über 1000 Schulleitungsstellen unbesetzt (dpa, 2019), was die Situation an Schulen weiter zuspitzt.

Die Arbeit des impaktlabs zielt darauf ab, Informationen und Erkenntnisse aus unterschiedlichen Perspektiven zur Unterstützung und Professionalisierung von Schulleitungen  zusammenzutragen, zu analysieren und öffentlich zu vertreten. Mit einem starken Praxisbezug möchte das impaktlab diese Erkenntnisse mit all denjenigen teilen und weiterentwickeln, die sich auf den Weg hin zu einer systematischen Qualifizierung von Leitungshandeln an Schulen machen wollen. 

Damit möchte das impaktlab Impulse schaffen und Beratung anbieten, um im Idealfall die Transformation der Führungskräfteentwicklung an Schulen in Deutschland anzutreiben – im Sinne der Schulleitungen selbst.

EVIDENZ
DIALOG
WIRKUNG

Das impaktlab arbeitet als eigenständige Einheit der Wübben Stiftung wissenschaftlich fundiert, praxisnah und ideologisch unabhängig. Es bietet und organisiert einen fachlichen Austausch auf Augenhöhe, in dem Ansätze und Impulse diskutiert und weiterentwickelt werden. 

Grundlage der Arbeit im impaktlab ist eine kontinuierliche Sondierung von Themen und Anlässen rund um das Thema „Schule leiten“. Dabei werden vor allem aktuelle wissenschaftliche Diskussionen identifiziert und verarbeitet. Aus einem engen Austausch innerhalb der Stiftung sowie mit Akteuren aus der Praxis werden aktuelle Bedarfe aufgenommen. 

Im Rahmen unserer Projekte arbeiten wir zusammen mit unterschiedlichen Akteuren des Systems Schule, um die systematische Unterstützung und Professionalisierung von Schulleitungen nicht nur wissenschaftlich, sondern auch praxisnah zu fundieren.

PUBLIKATIONEN
AUSTAUSCH
BERATUNG

Um Impulse in das System zu geben, erarbeitet das impaktlab unterschiedliche Formate und bietet ziel­gruppen­spezifische Leistungen an.

Studien

Um Themen gezielt wissenschaftlich aufzubereiten, gibt das impaktlab Studien und Expertisen in Auftrag. Dies kann sowohl die Erhebung von neuen Daten und die Re-Analyse bestehender Daten, als auch die theoretische und/oder überblickgebende Aufarbeitung bestimmter Themenfelder umfassen. 

Impulspapiere

Neben Arbeiten, die in Auftrag gegeben werden, erstellt das impaktlab eigene Papiere. Diese können den Charakter von Konzeptpapieren, Policypapieren, Reviewpapieren oder Short Reports haben. Die Papiere verdeutlichen Themen und Bedarfe und/oder geben neue thematische Ideen in das Bildungssystem.

Dialog und Austausch

Das impaktlab initiiert und organisiert unterschiedliche Veranstaltungen, die dazu dienen, Akteure zusammenzubringen, wissenschaftliche Befunde vorzustellen oder neue Ansätze und Ideen auszutauschen. 

Beratung

Das impaktlab steht für die formelle und informelle Beratung von Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung im Bereich von Schulleitung und Schulentwicklung zur Verfügung und passt deren Ausgestaltung bedarfsspezifisch an.

Wir möchten als Think- und Actiontank für Leitungshandeln an Schulen in Deutschland agieren. Dazu bringen wir Expertise aus den Bereichen empirische Bildungsforschung und Schulpädagogik mit.

PD Dr. Hanna Pfänder

Leiterin

… leitet das impaktlab der Wübben Stiftung.

Sie ist promovierte und habilitierte Erziehungswissenschaftlerin mit Schwerpunkt auf Schulentwicklungsforschung. Zuvor war sie am Institut für Schulentwicklungsforschung an der TU Dortmund tätig und leitete u.a. die Forschungs- und Entwicklungsprojekte „Schulen im Team“ und „Ganz In – Mit Ganztag mehr Zukunft. Das neue Ganztagsgymnasium NRW”.

Dr. Laura Braun

Projektmanagerin

… arbeitet seit April 2021 als Projektmanagerin für das impaktlab der Wübben Stiftung.

Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hector-Institut für empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen und promovierte dort im Fach Psychologie zur Entwicklung des Selbstwertgefühls im Bildungskontext. Anschließend koordinierte sie an der Universität Tübingen u.a. die Entwicklung eines Weiterbildungsstudiengangs für angehende Schulleiterinnen und Schulleiter.

Dr. Sebastian Konietzko

Projektmanager

… arbeitet seit Februar 2020 als Projektmanager für die Wübben Stiftung und verantwortet unterschiedliche Projekte in den Bereichen Schulleitungsqualifizierung, Führungskräftegewinnung und Digitalisierung. Zuvor war er wissenschaftlicher Referent beim Rat für Kulturelle Bildung und leitete dort das Projekt „Forschungsfonds Kulturelle Bildung“, in dem seit 2015 empirische Forschungsvorhaben zu den Wirkungen Kultureller Bildung gefördert werden. Er studierte Philosophie, Geschichte und Ethnologie in Münster und Perugia (Italien).

Weitere Informationen

www.wuebben-stiftung.de

impaktlab Info

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